Close

Urlaubsreif

Manche Tage rauben einem echt auch den letzten Nerv… Gestern war bei mir so ein Tag.

Ich habe früher als sonst angefangen zu arbeiten, was bei mir bedeutet, dass ich auch früher Feierabend machen kann. Als ich dann gegen 13:45 Uhr nach Hause kam, war gerad noch Zeit, die leeren Pfandflaschen zusammen zu packen und dann ging es auch schon wieder los. Herr Ehrlich und ich holten die Mini aus dem Kindergarten ab. Als wir ankamen, wurde sie gerade erst wach und war noch sichtlich verwirrt, dass wir schon da waren, um sie abzuholen. Weiter ging es dann zum Möbelschweden, wo wir noch ein paar Sachen für unseren Wohnwagen kaufen mussten, denn unser Urlaub steht bevor. Zum Glück war es dort noch nicht so voll und wir hatten schnell alles zusammen, was wir brauchten. Ohne unnötigen Stress, aber dennoch mit etwas Eile und einer immer noch langen To-Do-Liste im Kopf, machten wir uns von da aus dann auf den Weg zum Supermarkt, wo wir unsere Einkäufe erledigten, die wir schon Tage vor uns her schoben. Irgendwann kann man das ja dann auch nicht mehr aufschieben…

Im Discounter angekommen klingelte dann Herrn Ehrlichs Smartphone – die Anhängerwerkstatt. Wir hatten den Wohnwagen vergangenen Montag Abend dort hin bringen müssen, da beim TÜV bemängelt wurde, dass die Bremsen einzustellen sind, weil sie nicht gleichmäßig bremsen. Auch das konnten wir inzwischen nicht mehr hinauszögern, denn uns fiel erst am Wochenende auf, dass der TÜV schon mehrere Monate abgelaufen war. o.Ô

Wir bezahlten also unseren Einkauf, verstauten ihn im Auto und machten uns wieder auf, in die andere Richtung, um den Hänger zu holen und mit ihm noch einmal beim TÜV vorstellig zu werden. Warten mussten wir dort zum Glück nicht. Der Herr dort führte dann zügig die Hauptuntersuchung inkl. Gasprüfung durch, wir bekamen die Plakette aufgeklebt, wurden wieder etwas ärmer an diesem Tag und weiter ging’s. Jetzt mussten wir den Wohnwagen nur noch wieder zurück auf seinen Stellplatz bringen und die gekauften Sachen dort einladen. Das ging wirklich fix und trotzdem war es bereits 17:45 Uhr, als wir unsere Wohnung endlich betraten. Dieser Tag hat uns mit allem drum und dran (okay… ohne Sprit…) ca. 300 Euro gekostet… o.Ô

Ich mag so volle Tage überhaupt nicht. Vor dem anstehenden Urlaub häuft sich sowas natürlich. Das ist ja auch ganz klar. Dennoch drückt das leider immer etwas auf die Vorfreude. Ich merke einfach, dass mein letzter Urlaub bereits 15 Monate zurück liegt und ich einfach wieder ein paar Tage mit meiner Familie am Meer brauche, um neue Energie zu tanken.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *