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Minis 2. KiTa-Jahr hat begonnen.

Trotz ihres zarten Alters von 2 Jahren, ist Mini ja schon fast ein alter Hase in der Kita. Sie geht jetzt ziemlich genau seit einem Jahr in die Einrichtung und durch die tolle und gefühlvolle Eingewöhnung damals, ist sie auch immer gern hin gegangen und hatte bisher nie Probleme, dort ohne uns zu bleiben. Viele Kinder weinen ja bei der Verabschiedung ihrer Eltern ganz fürchterlich und ich habe es immer genossen, dass mein Kind gerne und mit dem nötigen Vertrauen in meine Rückkehr in der Kita bleibt.

Und dann kamen die Sommerferien…

Mini war jetzt fast 4 Wochen nicht dort. 4 Wochen, in denen sie täglich Mama und Papa um sich hatte. Wir waren im Urlaub und haben die sehr intensive Familienzeit sehr genossen. Danach war sie noch fast eine ganze Woche krank, bevor die Kita für sie wieder los ging. Vergangenen Freitag brachte ich das genesene Mädchen dann zum ersten Mal wieder in die Einrichtung. Das Anziehen der Hausschuhe und auch der Weg runter in die Frühgruppe waren auch noch kein Problem. Doch als ich mich dann von ihr verabschieden wollte, klammerte sich mein kleines Mädchen an mir fest und fing fürchterlich an zu weinen. Sie wollte mich einfach nicht gehen lassen. Eine der Erzieherinnen nahm mir das brüllende Kind dann aus dem Arm und versprach ihr, noch am Fenster zu winken. Das haben wir aber auch bisher immer so gemacht. Auch da war sie noch am schluchzen, aber hatte sich schon wieder etwas beruhigt. Mittags holte ich ein wie gewohnt fröhliches Kind ab. Dann war erst mal wieder Wochenende – Glück gehabt.
Neue Woche, neuer Morgen, altes Bild. Mini schrie und weinte, bis man sie mir abnahm. Mittags holte Herr Uschi sie ab, alles war in Ordnung.
Gestern Morgen hat sie wohl auch sehr geweint, als Herr Ehrlich sie zur Kita brachte. Damit hätte ich nicht gerechnet. Zum einen tat sie sich bisher immer schwerer mit der Verabschiedung von mir, als von Papa. Sie ist ein echtes Mama-Kind. Zum anderen gab er sie erst später ab. Das bedeutet, dass sie nicht mehr in die Frühgruppe zu den anderen, ihr nicht soooo vertrauten Erzieherinnen musste, sondern schon in ihre eigentliche Gruppe durfte. Die Erzieherinnen Dort sind ihr deutlich vertrauter und sie mag diese auch lieber. Die beiden verstanden die Welt auch gar nicht, denn so kannten sie unser Kind bisher auch nicht.

Als ich Mini heut morgen in die Kita brachte, war sie viel entspannter und fröhlicher, als die letzten Tage und trotzdem ich sie in die Frühgruppe brachte, bekam ich einen dicken Kuss und wurde von meinem Kind fröhlich winkend verabschiedet. Es tut sooo gut, zu sehen, dass das Durchhalten und durchziehen (so schwer das oft ist, wenn das eigene Kind zu leiden scheint) solche Situationen so schnell regelt. Sie hat scheinbar einfach die letzten Tage gemerkt, dass Papa oder eben ich dann auch wieder kommen und sie wieder abholen. Dass wir zwar nicht zu sehen und erst mal weg sind, sie aber nicht aussetzen wollen und eben wieder kommen.

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